Ein Fotoshooting bedeutet: Du wirst verstanden, nicht gerendert

Schnell, kreativ, immer öfter erstaunlich gut. Das sind Portraits mit KI. Ich sehe KI als Werkzeug für ein schnelles Ergebnis. Für manche reicht es aus. Andere wollen mehr. Und ja, ICH will mehr. Aber ich verstehe auch die, die es eben nicht wollen.
Gleichzeitig bemerke ich in Gesprächen immer wieder: Viele vergleichen KI-Bilder mit einem Fotoshooting. Als wäre es dasselbe Ziel, nur ein anderer Weg.

Ist es nicht.

Ein echtes Fotoshooting ist nicht nur ein Ergebnis, das du am Ende als Datei bekommst. Es ist ein Prozess, in dem du gesehen und verstanden wirst. Und oft überraschend emotional gestärkt wieder rausgehst. Ein Erlebnis. Es geht um Kommunikation, Vertrauen, Timing, um echte Emotionen. Dinge, die sich nicht rendern lassen.

Jetzt nehme ich dich einmal mit. Vom ersten Vorgespräch bis zu dem Moment, in dem du dich auf deinen Bildern wirklich wiedererkennst.

1. Das Vorgespräch:
Verstanden werden, bevor irgendwas fotografiert wird

Erst einmal sprechen wir über DICH. Über DEIN Business, DEINE Werte, DEINE Zielgruppe und vor allem über das Gefühl, das DEINE Bilder auslösen sollen.

Denn ein gutes Businessfoto zeigt nicht nur, wie du aussiehst. Es zeigt, wofür du stehst. Und das kann ich nur übersetzen, wenn ich dich verstehe.

Im Vorgespräch klären wir zum Beispiel:

  • Welche Wirkung möchtest du erzeugen, nahbar, souverän, kreativ, klar
  • Wo werden die Bilder eingesetzt, Website, LinkedIn, Presse, Social Media, Speakerprofil
  • Welche Art von Menschen willst du anziehen, und welche auf gar keinen Fall
  • Welche No-Gos gibt es, Posen, Gesten, zu viel Glamour, zu steif, zu privat

Das ist der Moment, in dem viele zum ersten Mal bemerken: Darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich kann mich definieren. Ich kann nachdenken. Ich habe Zeit, um mich gut vorzubereiten. Und genau da beginnt dein Erlebnis. Ein gutes Fotoshooting ist eine Reise zu dir selbst. Egal, ob Business oder privat.

2. Die Vorbereitung:
Outfit, Farben, Materialien, und dieses gute Gefühl von Klarheit

Outfitwahl klingt banal, ist es aber nicht. Kleidung ist Kommunikation. Und sie hat eine Aufgabe: Sie soll dich unterstützen, nicht behindern oder in den Hintergrund stellen.

Ich helfe dir dabei, eine Auswahl zusammenzustellen, die zu deinem Corporate-Look passt und zu deiner Persönlichkeit. Oft arbeiten wir mit einer Mischung aus:

  • Ein Outfit, das Sicherheit gibt und bei deiner Zielgruppe funktioniert
  • Ein Outfit, das deine Kreativität zeigt oder deine Branche klar macht
  • Ein Outfit, das dich in deiner Stärke zeigt, ohne zu übertreiben

Wir schauen auf Farben, Passform, Stoffe, Kragen, Ärmel, alles, was später am Bild wirkt. Auch Kleinigkeiten wie Schmuck, Brillen, Fingernägel oder Utensilien für bestimmte Motive. Und ganz wichtig: Du musst nicht auf jedem Foto perfekt aussehen. Es geht um gute Proportionen, um stimmige Zusammenstellungen. Es geht darum, dass du dich wohl fühlst. Nicht um den neuesten Modetrend, der überhaupt nicht zu dir passt.

3. Ankommen im Studio:
Erstmal landen, dann leuchten!

Viele kommen ins Studio oder auf die Location und haben im Kopf schon die Zweifel parat. Bin ich fotogen genug? Sehe ich heute ok aus? Hoffentlich blamiere ich mich nicht.

Genau deshalb ist das Ankommen so wichtig.

Ein gutes Shooting startet nie mit Klick, sondern mit einem Kaffee, Tee, einem Gespräch, einem Durchatmen. Mit dem Gefühl: Hier ist Raum. Hier ist Zeit. Und hier ist jemand, der die Verantwortung mitträgt.

Wenn du dich wohlfühlst, verändert sich deine Haltung. Schultern sinken, der Kiefer entspannt, die Hände werden ruhiger. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist die Basis für Bilder, die glaubwürdig wirken.

KI kann eine Pose bauen. Aber diese innere Entspannung entsteht nur durch Beziehung, durch Atmosphäre, durch echtes Gegenüber.

4. Die Make-up-Artistin:
Du wirst umsorgt und sie weiß, was das Beste für dich ist

Wenn eine Make-Up-Artistin dabei ist, passiert etwas sehr Schönes. Du wirst umsorgt. Nicht geschniegelt. Nicht verkleidet. Sondern unterstützt.

Gutes Make-Up für Businessfotos bedeutet:

  • Deine Haut wirkt frisch und ausgeglichen
  • Licht reflektiert schöner, ohne an falschen Stellen zu glänzen
  • Augen wirken wach, ohne Schatten
  • Haare sitzen und fühlen sich locker an

Und neben der Technik ist da noch etwas anderes: Du sitzt dort, jemand kümmert sich, jemand hat Zeit, jemand arbeitet mit Ruhe und Erfahrung. Das reduziert Stress. Stress sieht man auf Bildern.

Wenn eine gute Make-Up-Stylistin am Werk war, sagst du nicht: Oh wow, ich sehe aus wie ein anderer Mensch. Sondern: Oh wow, so kann ich wirken! So kann gutes Make-Up meine Präsenz unterstützen. Genau das ist das Ziel. Selbstvertrauen.

5. Im Shooting selbst:
Kommunikation, Co-Regie und echtes Teamwork

Jetzt kommt der Teil, vor dem viele den meisten Respekt haben. Die Kamera. Der Moment, in dem man glaubt, performen zu müssen.

Das ist zwar grundsätzlich irgendwie richtig aber ein professionelles Shooting bedeutet Zusammenarbeit. Co-Regie, das perfekte Licht für dich finden.
Und ich möchte auch immer wissen, was du nicht an dir magst. Wenn du jetzt denkst, dass das Quatsch ist: ist es nicht. Ich selbst habe auch Dinge, auf die ich achte und nicht auf einem Bild sehen möchte. Das ist absolut menschlich und ehrlich.
Ich beobachte, ich leite an, ich gebe dir Sicherheit. Und ich höre zu. Denn oft ist deine beste Ausstrahlung nicht die perfekte Pose, sondern der Moment dazwischen.

Wir arbeiten mit kleinen, machbaren Schritten:

  • Gewicht verlagern
  • Standbein finden
  • Kinn minimal nach vorne, hoch oder runter
  • Schultern locker
  • Wohlfühlpose finden
  • Atmen, schütteln, schnaufen und dann:
  • An einen wunderguten Moment denken und: Blick
  • Hände bekommen eine Aufgabe, statt rumzuhängen

Die erste Einstellung ist immer die schwierigste. Danach verlierst du die Scheu, denn ich zeige dir zwischendurch am Bildschirm, was deine Bewegungen und Blicke bedeuten. Du verstehst sofort, was die Kamera sieht. Was ich sehe. Und dann geht´s erst richtig los.

Es entsteht etwas, das KI nicht kann: echte Resonanz. Ein Satz, ein Lachen, eine Bewegung, ein Blickkontakt, ein Moment, in dem du kurz vergisst, dass du fotografiert wirst. Diese Mikromomente sind pures Gold. Wenn du noch nie ein Fotoshooting gemacht hast, ist es vielleicht auch ein großes Abenteuer.

6. Nach dem Shooting: Auswahl, Feedback, und das gute Gefühl von Selbstbewusstsein

Auch die Bildauswahl ist Teil des Erlebnisses. Denn hier passiert etwas Entscheidendes: Du siehst dich, und du lernst, dich anders zu sehen.
Ich führe dich durch die Auswahl, wir markieren deine Lieblingsbilder, wenn du magst. Aber GANZ WICHTIG: Wir schauen nicht nur auf schön, wir schauen auf stimmig:

  • Passt der Ausdruck zu deiner Botschaft?
  • Wirkt es, wie wir es besprochen haben?
  • Fühlst du dich gut, mit dem, was du siehst?
  • Kommst du damit klar, deine Selbstwahrnehmung auch mal über Bord zu werfen?
  • Und ja, manchmal ist das beste Foto nicht das makelloseste, sondern das Echte während eines kurzen Moments

Ein Fotoshooting bedeutet: Du wirst verstanden, nicht gerendert

KI ist wie ein sehr fleißiger Assistent. Schnell, kreativ, manchmal beeindruckend. Aber ein Shooting ist etwas anderes. Das ist ein Raum, in dem du ankommst, in dem du nicht raten musst, wie du wirken sollst, weil wir es gemeinsam herausarbeiten. Da gibt es Blickkontakt statt Prompt. Vertrauen statt Pose. Ein echtes Lachen statt generierter Fröhlichkeit. Am Ende hast du nicht nur Bilder. Du hast dieses Gefühl: Ich kann mich zeigen, ohne mich zu verbiegen. Denn ich bin gut, wie ich bin.

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Und wenn du doch lieber KI nutzen möchtest, dann mach es richtig und nutze Referenzbilder, die eine optimal Grundlage sind.

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Knusperfarben

Fotografie & Grafikdesign
Tanja Deuss


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